Über den Verein:
Zwickau, im Herzen Sachsens gelegen, ist die Heimat eines Fußballvereins mit tiefer Tradition und einer leidenschaftlichen Anhängerschaft: dem FSV Zwickau. Dieser Club ist mehr als nur ein Sportverein; er ist ein Stück regionaler Identität, geprägt von einer bewegten Geschichte, die Erfolge, dramatische Wendepunkte und den unbedingten Überlebenswillen einer Arbeiterstadt widerspiegelt.
Die Wurzeln des Erfolgs
Die glorreiche Geschichte des Zwickauer Fußballs beginnt lange vor der Gründung des heutigen Vereins. Ein herausragender Meilenstein war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1942 durch den Planitzer SC aus dem Zwickauer Stadtteil Planitz. Unter Trainer Konrad Wagner und mit Spielern wie Herbert Seltmann triumphierte der Verein im Finale. Nach dem Krieg entstand aus verschiedenen Zwickauer Clubs, darunter die SG Zwickau-Mitte, die BSG Horch Zwickau.
Triumphe in der DDR
Die BSG Horch Zwickau, später als BSG Motor Zwickau und ab 1968 als BSG Sachsenring Zwickau bekannt, etablierte sich im DDR-Fußball. Der Verein sicherte sich dreimal den FDGB-Pokal: 1949, 1967 (gegen Hansa Rostock) und 1975 (gegen Dynamo Dresden). Diese Pokalsiege ermöglichten Teilnahmen an europäischen Wettbewerben. Torhüter Jürgen Croy, der über 300 Oberligaspiele für Zwickau bestritt, prägte diese Ära maßgeblich und galt als einer der besten seiner Zunft in der DDR.
Wendezeit und Neuanfang
Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurde die BSG Sachsenring Zwickau zum heutigen FSV Zwickau. Der Verein musste sich im gesamtdeutschen Ligasystem beweisen und schaffte in den 1990er Jahren den Aufstieg bis in die 2. Bundesliga, wo er von 1994 bis 1998 spielte. Nach dem Abstieg folgten schwere Zeiten und Neuanfänge in niedrigeren Ligen. Doch dank der Treue seiner Anhänger kämpfte sich der FSV Zwickau stets zurück. Seit 2016 trägt der Verein seine Heimspiele in der modernen GGZ-Arena und repräsentiert den Kampfgeist des westsächsischen Fußballs. Ein Beispiel für den Zusammenhalt ist die Kooperation mit der Lebenshilfe Zwickau.