Über das Stadion:
Die PreZero Arena in Sinsheim ist ein strahlendes Beispiel für den Wandel im deutschen Fußball. Als Heimat der TSG 1899 Hoffenheim symbolisiert sie den Aufstieg eines einst kleinen Dorfvereins zu einem etablierten Bundesliga-Club und verkörpert moderne Stadionarchitektur im Einklang mit Nachhaltigkeit.
Eine neue Heimat für die TSG
Die Eröffnung im Januar 2009 war ein entscheidender Schritt für die TSG Hoffenheim, deren rasanter Aufstieg unter der Ägide von Software-Milliardär Dietmar Hopp den Bau eines bundesligatauglichen Stadions notwendig machte. Das bisherige Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim reichte für die höchsten deutschen Spielklassen nicht mehr aus. Zwischenzeitlich spielte die TSG im größeren Carl-Benz-Stadion in Mannheim, bis die neue Arena bezugsfertig war und eine Kapazität von rund 30.150 Zuschauern bot.
Geschichtliche Entwicklung und Events
Die Arena, die etwa 23.400 Sitz- und 6.750 Stehplätze bietet – bei internationalen Spielen komplett bestuhlt – wurde schnell zu einem wichtigen Austragungsort. Sie war beispielsweise Spielstätte der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011. Ursprünglich als Rhein-Neckar-Arena bekannt, änderte sie ihren Namen durch Sponsoring-Vereinbarungen, zunächst in WIRSOL Rhein-Neckar-Arena und heute in PreZero Arena. Diese Namensgebung spiegelt die Partnerschaft mit dem gleichnamigen Entsorgungs- und Recyclingdienstleister wider und unterstreicht die Ausrichtung auf umweltfreundliche Konzepte.
Architektur und Nachhaltigkeit
Die architektonische Gestaltung der PreZero Arena ist modern und fügt sich harmonisch in die Region des Kraichgaus ein. Ein besonderes Merkmal ist ihr Engagement für Nachhaltigkeit: Eine Photovoltaik-Anlage und innovative Energieeffizienz-Konzepte sind integriert. Diese ökologische Ausrichtung, gefördert durch Dietmar Hopp, macht das Stadion zu einem Vorreiter in Sachen zukunftsorientiertem Bau und Betrieb. Die PreZero Arena ist damit ein lebendiges Beispiel für Sport und ökologisches Bewusstsein.