Über das Stadion:
Die Red Bull Arena in Leipzig, Deutschland, ist ein modernes Fußballstadion mit einer einzigartigen Geschichte. Sie ist die Heimat des aufstrebenden Bundesligisten RB Leipzig und vereint Tradition mit zukunftsweisender Architektur.
Vom Zentralstadion zur Neuzeit
Die Wurzeln des Stadions reichen bis in die DDR-Zeit zurück. Zwischen 1954 und 1956 als Zentralstadion erbaut, war es mit bis zu 100.000 Plätzen einst die größte Sportstätte Deutschlands. Das "Stadion der Hunderttausend" war Schauplatz großer Fußball- und Leichtathletik-Veranstaltungen, darunter die 1956 Leichtathletik-Meisterschaften der DDR und wichtige Spiele des 1. FC Lokomotive Leipzig. Für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erfolgte eine komplette Transformation: Zwischen 2000 und 2004 entstand inmitten der erhaltenen, charakteristischen Erdwälle des Altbaus eine neue, hochmoderne Arena. Diese Kapazität betrug zur WM 44.345 Zuschauer und es wurden vier Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale hier ausgetragen.
Heimat von RB Leipzig
Im Jahr 2010 erwarb Red Bull die Namensrechte und das Stadion wurde zur Red Bull Arena. Dies markierte den Beginn einer neuen Ära als Heimat des neu gegründeten RasenBallsport Leipzig e.V., kurz RB Leipzig. Der Verein stieg rasant auf und die Arena ist seither bei Heimspielen regelmäßig ausverkauft, was für eine elektrisierende Atmosphäre sorgt. Kontinuierlich modernisiert, bietet das Stadion heute über 47.000 Zuschauern Platz bei Ligaspielen. Die fortschrittliche Infrastruktur und die leidenschaftliche Fanbasis machen es zu einem herausragenden Ort im deutschen Fußball.
Internationale Bühne
Die Red Bull Arena wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Als Austragungsort der UEFA EURO 2024 wird sie erneut globale Aufmerksamkeit erhalten und ihre Geschichte fortschreiben. Sie ist ein gelungenes Beispiel für die Verbindung von historischem Erbe und moderner Sportarchitektur, ein Wahrzeichen der Sportstadt Leipzig.