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Henryk-Reyman-Stadion
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Der Weg zu unseren ersten Groundhopping-Partien in Polen führte uns ins schöne Krakau. Nachdem man tagsüber die UNESCO-Weltkulturerben im doch sehr bedrückendem Auschwitz-Birkenau und dem Salzbergwerk Wieliczka besichtigt hatte, führte uns der Freitag Abend in das Henryk-Reyman-Stadion.
Dort spielt mit Wisla Krakau ein mehrfachiger polnischer Meister, der aber seit dem Abstieg im Jahre 2022 aktuell in der zweiten Liga spielt. Dort befindet man sich aber aktuell an der Tabellenspitze. Dementsprechend euophorisch wollten die 24.113 Zuschauer einen weiterer Sieg ihrer Elf sehen. Auch das Team legte ordentlich los und ging bereits in Minute 8 duch Angel Rodado in Führung. Auch danach war Wilsa klar die tonangebende Mannschaft. Man gab dem Gegner kaum Raum und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Doch zu einem weiteren Torerfolg sollte es bis zur Pause nichs mehr werden.

Die Pausenansprache in der Kabine von Miedz Legnica schien aber durchaus gefruchtet zu haben, denn der Gegner ging nun viel beherzter zur Sache. Dennoch viel der Ausgleich durch Bartsoz Kwiecien etwas überraschend. Danach sah man aber eine völlig andere Partie, in der sich Krakau immer mehr hinten reindrängen ließ. Die vergeigten Chancen in der ersten Hälfte rächten sich in Minute 65, als Legnica durch eine Abstauber von Mateusz Bochnak sogar 2:2 in Führung ging.
Die Hoffnung der Fans auf den Verbleib an der Tabellenspitze schwand, aber die Spieler am Platz wollten sich mit der Niederlage nicht abfinden. Man rappelte sich wieder auf und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Die offenen Räume nutzte der Gegner zwar für Konter, die aber nicht konsequent fertig gespielt wurden. In Minute 82 machten sich die Offenivbemühungen von Krakau bezahlt und Jordi Sanchez fixierte nach einer speaktulären Vorarbeit den vielumjubelten Ausgleich in dieser spannenden Partie.
Doch damit sollte es noch nict zu Ende sein. Wislaw wollte nun mehr und drückte die Gäste immer tiefer in dei eigene Box. Einen Kopfball konnte der Torhüter gerade noch abwehren, doch Rodado stand goldrichtig und sicherte in Minute 88 den Sieg. Die Spieler und Betreuer feierten den Sieg bereits wie den Aufstieg. Man kann sich vorstellen wie es dort abgehen wird, wenn selbiger tatsächlich fixiert werden kann.