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09.04.2017: FC Vaduz : FC Luzern - Spielbericht

FC Vaduz FC Luzern
FC Vaduz - © datasportsgroup.com 0:2 (0:1)
09.04.2017 (13:45)
4.255 Zuschauer
FC Vaduz - © datasportsgroup.com
Auf der Heimreise aus Zürich nach Österreich machten wir noch einen Zwischenstopp in Liechtenstein, um dem FC Vaduz einen Besuch abzustatten. Der Verein spielt in der schweizer Meisterschaft mit und ist Seriensieger im Liechtensteiner Cup und somit Dauergast im Europacup.
Seit 2014 spielt der FC Vaduz zum zweiten Mal in der höchsten schweizer Liga. In der heurigen Saison befindet er sich allerdings in aktuer Abstiegsnot. Und die Ergebnisse vom Vortag setzten den Club noch mehr unter Zugzwang.

Ihre Heimspiele trägt der Verein im Rheinpark Stadion am Stadtrand von Vaduz aus. Es liegt unmittelbar am Rheinufer und dient auch als Nationalstadion für die Liechtensteiner Nationalmannschaft. Das Stadion fasst knapp 8000 Zuschauer und somit mehr als die Stadt selbst Einwohner hat. An diesem sonnigen Sonntagnachmittag fanden sich 4255 Zuschauer im Stadion ein - bei einer Einwohnerzahl von knapp 6000 durchaus beachtlich. Auch aus Luzern waren einige Schlachtenbummler angereist und sorgten für eine gute Stimmung.



Das Spiel selbst startete gleich mit einem gehörigen Dämpfer für die Hausherren. Pascal Schuerpf nützte einen Fehler in der Abwehr und sorgte bereits in der allersersten Spielminute für die Luzerner Führung. Der Schock bei Luzern saß tief und so kam man nur schwer in die Partie. Aber auch Luzern trug nicht viel zum Spiel bei und so blieb es nach 45. Minuten bei diesem Ergebnis.

In der zweiten Hälfte machte Vaduz dann allerdings mehr Druck und kam oftmals gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Vor allem die Freistösse waren immer wieder gefährlich, aber der Ball wollte nicht wirklich im Tor unterkommen. Als in der 80. Minute auch noch der Vaduzer Maurice Brunner ausgeschlossen wurde, wurde das Unterfangen noch viel schwerer. Die Liechtensteiner warfen nun alles nach vorne, und Luzern nutzte eine sich bietende Konterchance zum 0:2 durch Marco Schneuwly.

Somit bleibt Vaduz am Tabellenden und muss hart kämpfen um im nächsten Jahr weiterhin im Oberhaus mitspielen zu können.